LUFTENTFEUCHTER ERSATZTEILE + ZUBEHÖR

Hier finden Sie Ersatzteile für Luftentfeuchter und Zubehör für Entfeuchtungsgeräte und Bautrockner wie Luftfilter, Räder, Eimer und Schwimmer. Oasis Hygrostaten und Tropfschalen.

  • Ersatz-Rad-ohne-Bremse-Oasis-Bautrockner

    Räder, weiss, ohne Bremse zu Oasis Luftentfeuchter

    Ersatzrad ohne Bremse für Oasis Luftentfeuchter Dieses frei laufende Ersatzrad ist für kompatible Oasis Luftentfeuchter und Bautrockner vorgesehen. Es ersetzt ein beschädigtes oder schwergängiges Rad und erleichtert den mobilen Einsatz des Geräts. Produkteigenschaften Ersatzrad für Oasis Luftentfeuchter Ausführung ohne Feststellbremse Für Reparatur und Wartung Unterstützt das einfache Verschieben des Geräts Vor der Bestellung prüfen Da Oasis Geräte in unterschiedlichen Baureihen gefertigt wurden, müssen Radgrösse, Aufnahme und Befestigungsart mit dem vorhandenen Ersatzteil verglichen werden. Verwenden Sie bei Unsicherheit Modellbezeichnung und Seriennummer zur Abklärung. Für einen sicheren Stand sollten gebremste und ungebremste Räder entsprechend der ursprünglichen Gerätekonfiguration montiert werden. Austausch nur bei ausgeschaltetem und vom Stromnetz getrenntem Gerät.

    Fr. 7.50

  • Schlauchkupplung-Plastik-34Zoll-Oasis-Luftentfeuchter

    Schlauchkupplung Plastik 3/4-Zoll zu Oasis Luftentfeuchtern

    Schlauchanschluss-Kupplung 1 Zoll mit Reduktion auf 3/4 Zoll, passend für Oasis Bautrockner und Schlauch 10mm Innendurchmesser. Die Oasis Bautrockner sind mit einem speziellen Schlauchanschlussgewinde ausgestattet, welches nicht mit jeder handelsüblichen Kupplung kompatibel ist. Die hier bestellbare Kupplung ist daher speziell für Oasis-Geräte gedacht.Kunststoff-Ausführung mit Gummidichtung aussen und Dichtungsring. Technische DatenInnengewinde 1 Zoll mit Verengungseinsatzring auf 3/4-Zoll Passend zu Schlauchinnendurchmesser 10 mm

    Fr. 7.00

Häufige Fragen zu mobilen Luftentfeuchtern

Hilft ein Luftentfeuchter gegen Schimmel?

Ja, ein Luftentfeuchter kann dabei helfen, Schimmelbildung zu verhindern und das Wachstum von Schimmel zu reduzieren. Er beseitigt vorhandenen Schimmel jedoch nicht. Entscheidend ist, die Ursache der Feuchtigkeit zu finden und dauerhaft zu beheben.

Zu hohe Luftfeuchtigkeit gehört zu den häufigsten Ursachen für Schimmel in Innenräumen. Ein Luftentfeuchter kann die relative Luftfeuchtigkeit senken und dadurch die Bedingungen verschlechtern, unter denen Schimmel gut wachsen kann. Besonders in Badezimmern, Kellerräumen, Schlafzimmern oder schlecht belüfteten Räumen kann das sinnvoll sein.

Wie hilft ein Luftentfeuchter gegen Schimmel?

Schimmel benötigt vor allem Feuchtigkeit, um sich auszubreiten. Wenn die Raumluft dauerhaft sehr feucht ist, kann sich an kalten Oberflächen wie Aussenwänden, Fensterlaibungen oder Raumecken Kondenswasser bilden. Genau dort entsteht häufig Schimmel.

Ein Luftentfeuchter entzieht der Raumluft Wasser. Dadurch sinkt die relative Luftfeuchtigkeit und das Risiko, dass sich Feuchtigkeit auf Oberflächen niederschlägt.

Das bedeutet:

  • weniger Feuchtigkeit in der Raumluft
  • weniger Kondenswasser an kalten Oberflächen
  • schlechtere Wachstumsbedingungen für Schimmel
  • geringeres Risiko für neue Schimmelbildung
  • Unterstützung beim Trocknen feuchter Räume

Wichtig: Ein Luftentfeuchter ist vor allem eine Massnahme zur Feuchtigkeitskontrolle. Einen bereits vorhandenen Schimmelbefall entfernt er nicht.

Welche Luftfeuchtigkeit ist ideal, um Schimmel zu vermeiden?

Für Wohnräume wird häufig eine relative Luftfeuchtigkeit von etwa 40 bis 60 Prozent als sinnvoller Bereich angesehen. Dauerhaft deutlich höhere Werte können das Schimmelrisiko erhöhen, insbesondere wenn gleichzeitig kalte Oberflächen vorhanden sind.

Ein Hygrometer hilft dabei, die Luftfeuchtigkeit zu kontrollieren. Steigt die relative Luftfeuchtigkeit regelmässig über 60 Prozent, kann ein Luftentfeuchter eine sinnvolle Unterstützung sein.

Dabei sollte man nicht versuchen, einen Raum dauerhaft extrem trocken zu halten. Eine zu niedrige Luftfeuchtigkeit kann ebenfalls unangenehm sein und beispielsweise trockene Schleimhäute oder gereizte Haut begünstigen.

Kann ein Luftentfeuchter vorhandenen Schimmel entfernen?

Nein. Ein Luftentfeuchter kann vorhandenen Schimmel nicht abtöten oder von einer Wand entfernen.

Wenn bereits Schimmel sichtbar ist, müssen zunächst die betroffenen Stellen fachgerecht behandelt und vor allem die Feuchtigkeitsursache beseitigt werden. Andernfalls kann der Schimmel nach der Reinigung wiederkommen.

Ein Luftentfeuchter kann anschließend dabei helfen, die Luftfeuchtigkeit dauerhaft auf einem geeigneten Niveau zu halten.

Beispiel

Angenommen, an einer Außenwand bildet sich im Winter Schimmel. Die Raumluft ist sehr feucht und die Wandoberfläche wird durch die kalte Aussenwand stark abgekühlt. Dadurch kann sich dort Feuchtigkeit niederschlagen.

Ein Luftentfeuchter kann die Luftfeuchtigkeit reduzieren. Dadurch sinkt die Menge an Feuchtigkeit, die sich an der kalten Oberfläche ablagern kann. Die kalte Wand oder eine mögliche bauliche Ursache wird dadurch allerdings nicht repariert.

Wann ist ein Luftentfeuchter besonders sinnvoll?

Ein Luftentfeuchter kann besonders hilfreich sein, wenn die hohe Luftfeuchtigkeit die eigentliche Ursache des Problems ist.

Typische Situationen sind:

1. Keller mit hoher Luftfeuchtigkeit

Kellerräume sind häufig kühler als die übrigen Wohnräume. Dadurch kann sich insbesondere im Sommer Kondenswasser bilden. Ein Luftentfeuchter kann helfen, die Luftfeuchtigkeit zu reduzieren.

2. Badezimmer

Beim Duschen und Baden gelangt viel Wasserdampf in die Raumluft. Wird dieser nicht ausreichend abgeführt, steigt die Luftfeuchtigkeit stark an. Eine Kombination aus Lüften und gegebenenfalls Entfeuchten kann das Schimmelrisiko reduzieren.

3. Schlafzimmer

Auch Menschen geben beim Atmen und Schwitzen Feuchtigkeit an die Raumluft ab. Besonders bei geschlossenen Fenstern kann die Luftfeuchtigkeit über Nacht deutlich steigen.

4. Räume mit schlechter Belüftung

In Räumen ohne ausreichenden Luftaustausch kann sich Feuchtigkeit ansammeln. Ein Luftentfeuchter kann hier unterstützend eingesetzt werden.

5. Nach Wasserschäden

Nach einem Wasserschaden kann ein leistungsfähiger Entfeuchter helfen, Räume und Materialien schneller zu trocknen. Bei grösseren Wasserschäden sollte jedoch ein Fachbetrieb hinzugezogen werden, da sich Feuchtigkeit auch in Wänden, Böden oder Dämmungen befinden kann.

Was ist besser gegen Schimmel: Lüften oder Luftentfeuchter?

Beides kann sinnvoll sein – je nach Ursache der Feuchtigkeit.

Regelmässiges und richtiges Lüften ist eine der wichtigsten Massnahmen, um überschüssige Feuchtigkeit aus Wohnräumen abzuführen. Ein Luftentfeuchter kann zusätzlich sinnvoll sein, wenn die Luftfeuchtigkeit trotz ausreichendem Lüften zu hoch bleibt.

Besonders wichtig ist das sogenannte Stosslüften. Dabei werden die Fenster für kurze Zeit weit geöffnet, sodass ein schneller Luftaustausch stattfindet.

Dauerhaft gekippte Fenster sind nicht immer die beste Lösung. Sie können im Winter die angrenzenden Bauteile auskühlen, während der Luftaustausch vergleichsweise ineffizient sein kann.

Luftentfeuchter gegen Schimmel: Was muss man beachten?

Ein Luftentfeuchter sollte nicht einfach dauerhaft auf höchster Leistung laufen. Sinnvoller ist es, die tatsächliche Luftfeuchtigkeit mit einem Hygrometer zu messen und das Gerät entsprechend einzustellen.

Achten Sie insbesondere auf:

Luftfeuchtigkeit messen: Ein Hygrometer zeigt, ob überhaupt ein Problem mit zu hoher Luftfeuchtigkeit besteht.

Ursache suchen: Hohe Luftfeuchtigkeit kann durch Duschen, Kochen, Wäschetrocknen oder unzureichendes Lüften entstehen. Sie kann aber auch auf einen Wasserschaden, eine undichte Leitung oder ein bauliches Problem hinweisen.

Raumtemperatur berücksichtigen: Kalte Räume und kalte Wandoberflächen können das Schimmelrisiko erhöhen, selbst wenn die durchschnittliche Luftfeuchtigkeit der Raumluft zunächst nicht extrem hoch erscheint.

Gerät richtig dimensionieren: Für einen kleinen Raum genügt unter Umständen ein anderes Gerät als für einen großen Keller oder einen stark feuchten Raum.

Wasserbehälter regelmässig leeren: Bei Geräten ohne dauerhaften Ablauf muss der Auffangbehälter regelmäßig kontrolliert werden.

Welcher Luftentfeuchter eignet sich gegen Schimmel?

Welche Technologie geeignet ist, hängt unter anderem von Raumgrösse und Temperatur ab.

Kondensations-Luftentfeuchter

Kondensationsgeräte sind für normal temperierte Wohnräume häufig eine praktische Lösung. Sie entziehen der Luft Feuchtigkeit und sammeln das Wasser in einem Behälter oder führen es über einen Schlauch ab.

Sie eignen sich beispielsweise für:

  • Schlafzimmer
  • Badezimmer
  • Wohnzimmer
  • beheizte Kellerräume
  • Waschküchen

Adsorptions-Luftentfeuchter

Adsorptionsgeräte arbeiten anders und können insbesondere bei niedrigeren Temperaturen interessant sein. Sie werden daher beispielsweise auch für kühle Keller- oder andere unbeheizte Räume eingesetzt.

Die Wahl des Geräts sollte deshalb nicht ausschliesslich anhand der maximalen Entfeuchtungsleistung erfolgen. Raumtemperatur, Raumgröße und tatsächliche Feuchtigkeitsbelastung sind ebenfalls wichtig.

Warum entsteht Schimmel trotz Luftentfeuchter?

Wenn trotz eines Luftentfeuchters Schimmel auftritt, sollte man genauer nach der Ursache suchen.

Mögliche Gründe sind:

Wärmebrücken

An Wärmebrücken sind Oberflächen häufig deutlich kälter als im übrigen Raum. Dort kann sich leichter Kondenswasser bilden.

Undichte Stellen

Feuchtigkeit kann beispielsweise durch undichte Dächer, Fenster, Rohrleitungen oder andere Bauteile in ein Gebäude gelangen.

Wasserschäden

Ein Wasserschaden kann dazu führen, dass Bauteile langfristig feucht bleiben. Ein kleiner Raumluftentfeuchter reicht dann möglicherweise nicht aus.

Falsches Lüften und Heizen

Unzureichendes Lüften oder stark schwankende Raumtemperaturen können die Entstehung von Kondensfeuchtigkeit begünstigen.

Möbel stehen zu dicht an der Aussenwand

Wenn Möbel direkt an kalten Aussenwänden stehen, kann die Luftzirkulation dahinter eingeschränkt sein. Dadurch können sich dort ungünstige Feuchtigkeitsverhältnisse entwickeln.

Hilft ein Luftentfeuchter auch gegen schwarzen Schimmel?

Ein Luftentfeuchter kann die Feuchtigkeitsbedingungen für schwarzen Schimmel verschlechtern, aber er entfernt den Schimmel nicht.

Bei sichtbarem Schimmel sollte deshalb nicht einfach nur ein Entfeuchtungsgerät aufgestellt werden. Entscheidend ist, die betroffene Stelle fachgerecht zu beurteilen und die Feuchtigkeitsquelle zu beseitigen.

Bei grösseren, wiederkehrenden oder tief in das Material eingedrungenen Schimmelbefällen ist professionelle Hilfe sinnvoll.

Kann ein Luftentfeuchter Schimmel im Schlafzimmer verhindern?

Ja, ein Luftentfeuchter kann dazu beitragen, Schimmel im Schlafzimmer zu verhindern, wenn dort dauerhaft eine zu hohe Luftfeuchtigkeit herrscht.

Besonders nachts steigt die Feuchtigkeit durch die Atemluft. Wenn der Raum gleichzeitig wenig gelüftet wird und kalte Aussenwände vorhanden sind, kann sich Kondensfeuchtigkeit bilden.

Ein sinnvoller Ansatz ist daher:

  1. Luftfeuchtigkeit mit einem Hygrometer kontrollieren.
  2. Regelmässig und effektiv lüften.
  3. Ausreichend heizen.
  4. Möbel nicht direkt an kalte Aussenwände stellen.
  5. Bei dauerhaft zu hoher Luftfeuchtigkeit einen geeigneten Luftentfeuchter einsetzen.
  6. Bereits vorhandene Feuchtigkeitsschäden untersuchen lassen.

Fazit: Hilft ein Luftentfeuchter gegen Schimmel?

Ja, ein Luftentfeuchter kann gegen Schimmel helfen – aber hauptsächlich vorbeugend. Er reduziert die Luftfeuchtigkeit und kann dadurch die Voraussetzungen für Schimmelwachstum verschlechtern.

Vorhandener Schimmel wird durch einen Luftentfeuchter jedoch nicht beseitigt. Wer Schimmel dauerhaft vermeiden möchte, sollte deshalb nicht nur die Raumluft trocknen, sondern die Ursache der Feuchtigkeit finden und beheben.

Die wichtigste Kombination lautet:

Luftfeuchtigkeit kontrollieren + richtig lüften + ausreichend heizen + Feuchtigkeitsursachen beseitigen.

Wenn die Luftfeuchtigkeit trotz dieser Maßnahmen dauerhaft hoch bleibt oder Schimmel immer wieder an derselben Stelle auftritt, sollte geprüft werden, ob ein bauliches Problem, eine Wärmebrücke oder ein Wasserschaden vorliegt.

Welche Luftfeuchtigkeit ist ideal?

Für Wohnräume liegt die ideale relative Luftfeuchtigkeit meist zwischen 40 und 60 %. In diesem Bereich fühlen sich die meisten Menschen wohl und das Risiko für Feuchtigkeitsprobleme und Schimmel bleibt vergleichsweise gering.

Richtwerte nach Raum

Ideale Luftfeuchtigkeit 40–60 %, nach dem Duschen kurzfristig höher
Keller häufig 50–65 %, abhängig von Temperatur und Nutzung

Dauerhaft über 60 % sollte man möglichst vermeiden, insbesondere in schlecht gedämmten oder kalten Räumen. Ab etwa 70 % steigt das Risiko für Schimmel und andere Feuchtigkeitsprobleme deutlich.

Was tun bei zu hoher Luftfeuchtigkeit?

Wenn Ihr Hygrometer beispielsweise dauerhaft über 60 % anzeigt:

  • regelmässig stosslüften
  • ausreichend heizen
  • Wäsche möglichst nicht in Wohnräumen trocknen
  • beim Kochen und Duschen die Feuchtigkeit direkt abführen
  • Möbel nicht unmittelbar an kalte Aussenwände stellen
  • bei dauerhaft hoher Luftfeuchtigkeit einen Luftentfeuchter einsetzen

Wichtig: Nicht nur die Raumluft, sondern auch kalte Oberflächen sind entscheidend. Selbst bei scheinbar akzeptablen 55–60 % kann sich an einer sehr kalten Aussenwand Kondenswasser bilden und dadurch Schimmel entstehen.

Kurz gesagt: Für die meisten Wohnräume sind 40–60 % relative Luftfeuchtigkeit ein guter Zielbereich. Bei bestehendem Schimmel oder wiederkehrender Kondensfeuchtigkeit sollte man die Ursache der Feuchtigkeit zusätzlich untersuchen.

Warum sind Keller im Sommer oft feucht?

Keller sind im Sommer oft feuchter, weil warme Aussenluft viel mehr Feuchtigkeit enthält als kalte Kellerluft. Wird diese warme, feuchte Luft durch offene Kellerfenster hereingelassen, kühlt sie im Keller ab. Dabei kann die relative Luftfeuchtigkeit stark ansteigen – an kalten Wänden kann sogar Kondenswasser entstehen. Das erhöht das Risiko für Schimmel.

Das passiert beim Lüften im Sommer

Stell dir einen Keller mit etwa 15 °C vor. Draußen herrschen beispielsweise 28 °C und 65 % relative Luftfeuchtigkeit.

Die warme Aussenluft gelangt durch das geöffnete Fenster in den Keller. Dort kühlt sie auf 15 °C ab. Weil kalte Luft weniger Wasserdampf aufnehmen kann, steigt ihre relative Luftfeuchtigkeit beim Abkühlen stark an.

Im ungünstigen Fall erreicht sie nahezu 100 % – Wasser kondensiert dann an besonders kalten Flächen.

Deshalb kann „Fenster auf“ im Sommer einen Keller sogar feuchter machen.

Warum sind Kellerwände besonders gefährdet?

Keller liegen teilweise oder vollständig unter der Erde und sind deshalb meist deutlich kühler als die Außenluft. Typische Problemstellen sind:

  • kalte Kellerwände
  • Fussböden
  • Ecken
  • Fensterbereiche
  • Rohrleitungen
  • schlecht belüftete Bereiche hinter Möbeln

Trifft warme, feuchte Luft auf solche kalten Oberflächen, kann der sogenannte Taupunkt erreicht werden. Dann schlägt sich Feuchtigkeit als Wasser nieder.

Wann sollte man einen Keller im Sommer lüften?

Im Sommer ist frühes Lüften am Morgen oder spät am Abend häufig günstiger als während der heissesten und schwülsten Tageszeit.

Noch besser ist es, nicht allein auf die Aussentemperatur zu achten, sondern auf den Taupunkt bzw. den Feuchtegehalt der Aussenluft. Ist die Aussenluft sehr feucht, sollte ein kalter Keller möglichst wenig mit dieser Luft belüftet werden.

Was hilft gegen feuchte Keller im Sommer?

Wenn die Luftfeuchtigkeit im Keller dauerhaft zu hoch ist, können folgende Massnahmen helfen:

  1. Hygrometer aufstellen und die Luftfeuchtigkeit regelmässig kontrollieren.
  2. Bei schwül-warmer Aussenluft nicht dauerhaft die Kellerfenster offen lassen.
  3. Zu geeigneten Zeiten stoßlüften.
  4. Einen Luftentfeuchter einsetzen, wenn die Luftfeuchtigkeit dauerhaft zu hoch ist.
  5. Feuchtequellen wie undichte Leitungen oder eindringende Feuchtigkeit überprüfen.
  6. Bei wiederkehrender Nässe an Wänden oder Böden die bauliche Ursache prüfen lassen.

Faustregel: Ein kalter Keller sollte im Sommer nicht mit warmer, feuchter Aussenluft „durchgelüftet“ werden. Gerade bei schwülem Wetter kann das die Feuchtigkeit im Keller erhöhen und Schimmel begünstigen.

Welcher Luftentfeuchter eignet sich für Keller?

Für Keller eignen sich leistungsstarke mobile Luftentfeuchter mit Hygrostat und Dauerbetrieb. Die passende Gerätegrösse hängt von Raumfläche, Temperatur und Feuchtigkeitsbelastung ab. Beachten Sie unsere Empfehlungen bezüglich maximaler Raumgrösse, welche wir bei jedem Gerät deklarieren.

Kann ein Luftentfeuchter beim Wäschetrocknen helfen?

Ja, ein Luftentfeuchter kann das Wäschetrocknen deutlich unterstützen. Beim Trocknen gibt die nasse Wäsche viel Wasser an die Raumluft ab. Dadurch steigt die Luftfeuchtigkeit und die Wäsche trocknet zunehmend langsamer. Ein Luftentfeuchter entzieht der Luft den Wasserdampf und schafft dadurch bessere Bedingungen für die weitere Verdunstung.

Das hat zwei Vorteile: Die Wäsche trocknet schneller und die Luftfeuchtigkeit im Raum bleibt niedriger. Dadurch lassen sich auch Kondenswasser und das Risiko von Schimmel reduzieren.

Wie funktioniert das?

Der Vorgang ist einfach:

Nasse Wäsche → Feuchtigkeit gelangt in die Raumluft → Luftentfeuchter nimmt die Feuchtigkeit auf → Wäsche kann weiter trocknen.

Besonders praktisch ist diese Methode, wenn die Wäsche in der Wohnung, im Keller oder in einem geschlossenen Trockenraum getrocknet wird.

Welche Luftfeuchtigkeit ist beim Wäschetrocknen sinnvoll?

Ein Bereich von etwa 40 bis 60 % relativer Luftfeuchtigkeit ist ein guter Zielbereich. Steigt die Luftfeuchtigkeit während des Wäschetrocknens dauerhaft deutlich über 60 %, kann ein Luftentfeuchter sinnvoll sein.

Ein Gerät mit Hygrostat ist besonders praktisch: Es misst die Luftfeuchtigkeit und reguliert den Betrieb automatisch.

Luftentfeuchter oder Lüften?

Beides kann funktionieren. Im Winter ist Lüften oft sehr effektiv, weil kalte Aussenluft wenig absolute Feuchtigkeit enthält. Im Sommer kann warme, schwüle Aussenluft dagegen selbst sehr feucht sein. In diesem Fall ist ein Luftentfeuchter häufig die bessere Lösung.

Beim Betrieb des Entfeuchters sollten Fenster und Türen möglichst geschlossen bleiben, damit nicht ständig neue feuchte Luft in den Raum gelangt.

So trocknet die Wäsche schneller

  • Wäsche möglichst gründlich schleudern.
  • Kleidungsstücke mit ausreichend Abstand aufhängen.
  • Luftentfeuchter nicht direkt mit Wäsche verdecken.
  • Für eine gute Luftzirkulation sorgen.
  • Einen Luftentfeuchter mit Hygrostat verwenden.
  • Bei einem kalten Keller darauf achten, dass das Gerät für niedrige Temperaturen geeignet ist.

Fazit

Ein Luftentfeuchter ist eine praktische Hilfe beim Wäschetrocknen. Er entfernt die Feuchtigkeit aus der Raumluft, beschleunigt dadurch die Trocknung und kann gleichzeitig das Risiko von Kondenswasser und Schimmel durch zu hohe Luftfeuchtigkeit reduzieren.

Besonders sinnvoll ist er, wenn Wäsche regelmässig in der Wohnung oder in einem geschlossenen Kellerraum getrocknet wird.

Wie viel Strom verbraucht ein Luftentfeuchter?

Wie viel Strom ein Luftentfeuchter verbraucht, hängt vor allem von Leistung, Laufzeit, Raumtemperatur und Luftfeuchtigkeit ab. Ein typisches Gerät mit einer Leistungsaufnahme von etwa 200 bis 500 Watt verbraucht beispielsweise 0,2 bis 0,5 kWh pro Betriebsstunde.

Beispielrechnung

Ein Luftentfeuchter mit 300 Watt benötigt bei einer Betriebsdauer von 8 Stunden:

0,3 kW × 8 Stunden = 2,4 kWh

Bei einem angenommenen Strompreis von 30 Rappen pro kWh wären das etwa 72 Rappen pro Tag, wenn das Gerät tatsächlich acht Stunden durchgehend läuft.

In der Praxis läuft ein moderner Luftentfeuchter mit Hygrostat jedoch häufig nicht dauerhaft. Sobald die gewünschte Luftfeuchtigkeit erreicht ist, schaltet sich das Gerät automatisch ab oder reduziert seinen Betrieb. Dadurch kann der tatsächliche Stromverbrauch deutlich niedriger ausfallen.

Was beeinflusst den Stromverbrauch?

Besonders wichtig sind:

  • Leistungsaufnahme: Ein leistungsstärkeres Gerät verbraucht mehr Strom, erledigt die Aufgabe jedoch schneller.
  • Laufzeit: Je länger der Luftentfeuchter läuft, desto höher der Verbrauch.
  • Luftfeuchtigkeit: Sehr feuchte Räume benötigen mehr Entfeuchtungsleistung.
  • Temperatur: Bei niedrigen Temperaturen können manche Geräte weniger effizient arbeiten.
  • Raumgrösse: Grosse oder stark feuchte Räume benötigen häufig mehr Leistung.
  • Hygrostat: Eine automatische Feuchtigkeitssteuerung kann unnötigen Dauerbetrieb vermeiden.

Wie viel kostet ein Luftentfeuchter im Monat?

Bei einem Gerät mit 300 Watt und beispielsweise 6 Stunden tatsächlicher Laufzeit pro Tag ergibt sich:

0,3 kW × 6 Stunden × 30 Tage = 54 kWh pro Monat

Bei einem Strompreis von 30 Rappen pro kWh wären das rund 16.20 Franken im Monat.

Das ist allerdings nur ein Rechenbeispiel. Der tatsächliche Stromverbrauch kann je nach Gerät und Einsatz deutlich höher oder niedriger ausfallen.

Sind Luftentfeuchter Stromfresser?

Nicht unbedingt. Ein Luftentfeuchter benötigt zwar vergleichsweise viel Leistung, muss aber nicht permanent laufen. Ein effizientes Gerät mit Hygrostat kann den Betrieb automatisch an die tatsächliche Luftfeuchtigkeit anpassen.

Besonders beim Wäschetrocknen oder in einem feuchten Keller kann ein Luftentfeuchter dennoch mehrere Stunden am Tag laufen. Deshalb lohnt es sich, beim Kauf neben der maximalen Entfeuchtungsleistung auch auf die Energieeffizienz und Leistungsaufnahme zu achten.

Fazit

Ein typischer Luftentfeuchter verbraucht ungefähr 0,2 bis 0,5 kWh pro Betriebsstunde, abhängig von seiner Leistung. Entscheidend für die tatsächlichen Stromkosten ist jedoch, wie lange das Gerät läuft.

Ein Luftentfeuchter mit Hygrostat, passender Leistung und automatischer Abschaltung kann helfen, den Stromverbrauch möglichst niedrig zu halten.

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